Schüler*innenausstellung SERIELL / INDIVIDUELL

 

Laufzeit: 19. Juni – 8. Juli 2019

Individualisierung und Aneignung im Zeitalter der Massenproduktion – Im Kontext der aktuellen Ausstellung „Einzelstück oder Massenware?“ der Reihe „111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne“ setzen sich Schüler*innen der Max-Bill-Schule mit dem Spannungsfeld Massenprodukt versus Unikat auseinander. Im Fokus dieser Auseinandersetzung steht die Bedeutung der Individualisierung in der Konsumgüterproduktion heute:

Wie wirkt sich ein gesellschaftlicher Trend der Individualisierung auf Konzeption, Wahrnehmung und Handhabung von Produkten der Massenproduktion aus? Welche Rolle kommt der persönlichen Aneignung von Waren wie Autos, Turnschuhen, Kleidung oder Möbeln durch persönliche Individualisierung derselben zu? Und wie können solche Überlegungen Eingang in Prozesse der Konzeptualisierung sowie des Entwerfens von (Massen-)gütern finden?

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Ausgehend von diesen Fragen erkundeten die Schüler*innen die Sammlung des Museums, untersuchten Produktgruppen, experimentierten mit kreativen Zugängen zu Prozessen des Designs, entwickelten individualisierbare Möbel und Mehrweggeschirrsets und erprobten schließlich Inszenierungen der entworfenen Modelle.

Zum Abschluss des Projektes werden ausgewählte Arbeiten in der Ausstellung „seriell-individuell“ gezeigt, zu deren Besuch das Museum in Kooperation mit der Max-Bill-Schule einlädt.

Unter dem Label „Das Museum – eine Schule der Dinge“ kooperieren das Werkbundarchiv – Museum der Dinge und die Max-Bill-Schule (ehemals marcel-breuer-schule) - gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung - zum sechsten Mal miteinander. Die Auszubildenden der Max-Bill-Schule absolvieren eine Ausbildung zu Produktdesignassistent*innen. Alle Klassen der drei Ausbildungsjahre sind in das Projekt involviert.

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