Unschuldige Dinge?

Rassismus in Alltagsgegenständen erkennen und sichtbar machen

In dem Projekt „Unschuldige Dinge? Rassismus in Alltagsgegenständen erkennen und sichtbar machen“ nimmt das Werkbundarchiv seine Ausstellungen, die Sammlung und auch die Institution selbst aus rassismuskritischer Perspektive in den Blick.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge sammelt Produkte der Alltags- und Warenkultur des 20. und 21. Jahrhundert. Gerade in den alltäglichen Dingen spiegeln sich gesellschaftliche Einstellungen, aber auch Normen wider. Im Museum befindet sich so auch eine Sammlung an rassistischen Objekten. Wie kann ein Museum mit solchen Exponaten umgehen?

Gemeinsam mit Fokusgruppen und externen Expert*innen wird die Sammlung und Ausstellung rassismuskritisch befragt. Bei welchen Produkten wird deutlich, dass Weißsein als Norm gesetzt wird? Wie können alternative Erzählungen entwickelt werden? Was für Lücken weist die Sammlung auf? Und wie kann ein Museum zuhören und lernen? Die Erzählung des Museums wird um die Dimension des externen Kommentars erweitert. Kommunikations- und Vermittlungsmethoden in Bezug auf rassistische Museumsobjekte werden entwickelt.

Die Ergebnisse werden in einer speziellen Route in der Museums-App und im Schaudepot für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Projekt „Unschuldige Dinge?“ wird entwickelt im Rahmen des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur, gefördert durch das Land Berlin und findet 2023 unter der Leitung von Josephine Apraku statt.


Gefördert von

Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur der