Anti-Monopoly

Das Spiel für freie Marktwirtschaft

Das Spiel „Anti-Monopoly“ verweist auf die Gefahr von Monopolen, indem es den Spielverlauf umdreht. Ziel des Spiels ist es, den Zustand des Spielbretts in ein freies Marktsystem zurückzuführen. Der amerikanische Ökonomieprofessor Ralph Anspach (1926-2022) entwickelte „Anti-Monopoly“ 1973 als Antwort auf Monopoly, das in seinen Augen Monopole verherrlicht.

Die Idee eines Anti-Monopoly-Brettspiels geht auf das Jahr 1903 zurück, als Elizabeth Magie Phillips (1866-1948) das Spiel „Landlord’s Game“ entwickelte und patentieren ließ. Es diente später als Inspiration für das weltbekannte Monopoly.

Als Anhängerin der Ideen des Ökonomen Henry George (1839-1897) wollte Phillips dessen Wirtschaftstheorien vermitteln. Das Spiel zeigt die Gefahren des monopolistischen Landbesitzes auf und die dadurch entstandene Verarmung der Landbevölkerung. Als „Vermieterspiel“ sollte es dem Immobilienmarkt nachempfunden und eine kritische Auseinandersetzung damit sein: Die Spieler fordern Miete voneinander und führen Steuern an eine Gemeinschaftskasse ab.

Ansbach greift diese Idee in „Anti-Monopoly“ auf und überträgt sie auf den damaligen Markt. Das Spiel ist heute noch so aktuell wie damals und immer noch käuflich zu erwerben.

Auch das Museum der Dinge ist von Immobilienspekulation betroffen. Nach 17 Jahren in Kreuzberg wurden dem Museum die Räume durch einen anonymen Immobilienfonds gekündigt. Das Museum hat noch bis zum 5. November seine Türen in der Oranienstraße 25 für Besucher*innen geöffnet.

Grüne Plastik-Gießkanne mit schwarzer Aufsteckvorrichtung
matt glänzende braun-schwarze Espressotasse mit Unterteller in einem glatten, leicht gerundetem Design