Eierschrank

Unser Ding des Monats November ist ein Eierschränkchen: 3 Einlegeböden mit kreisrunden Aussparungen nehmen jeweils 10 Eier auf.

Die Schränkchen waren lange eine der wenigen sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten für Eier. Der heute so gängige Eierkarton aus Pappe wurde erst in den 1960er Jahren entwickelt, und auch der Kühlschrank war derzeit noch nicht Standard in Privathaushalten. Damit die Eier darin möglichst lange frisch blieben, mussten sie kühl und dunkel lagern.

Das Schränkchen ist um 1900 entstanden. Es ist aus dunkel gebeiztem Holz gefertigt und lässt mit seinem ornamentierten Schlüsselschild den Historismus anklingen. Seine Tür aber zeigt ein Jugendstildekor, gedruckt auf aufgeklebtem Papier. Die Aufschrift „Frische Eier“ ist von einem an Olbrichs Würfelmuster angelehnten Dekor im geometrischen Jugendstil gerahmt.

Für die Schenkung danken wir V. und D. Choulant.

Grüne Plastik-Gießkanne mit schwarzer Aufsteckvorrichtung
matt glänzende braun-schwarze Espressotasse mit Unterteller in einem glatten, leicht gerundetem Design